Krise als Anlass zur Entscheidung

Aktueller Beitrag, 20. März 2020 von Dieter Broers

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Liebe Freunde,

was wir zurzeit in unserer Außenwelt beobachten, erscheint derartig surreal, daß wir das Gefühl haben, inmitten eines Albtraums zu steckengeblieben zu sein. Ganz unverkennbar hat das Wort Krise für uns eine bisher unerreichte Form angenommen, die mit ihrem Schrecken niemals zuvor gleichzeitig die ganze Bevölkerung erreicht hat. Als ich vor etwa 14 Jahren das Buch „Transformation der Erde“ schrieb, sah ich vor meinem inneren Auge ein Ereignis, bei dem es für jeden Menschen um eine finale Entscheidung gehen würde, welchen Weg er für eine neue Welt wählen würde. Meine Beobachtungen an Patienten, die erst wieder gesund wurden, wenn sie die persönliche Ursache ihrer Krankheit erkannt hatten[1] und einen neuen Weg eingeschlagen haben, zeigten mir in aller Deutlichkeit, dass es einen Zeitpunkt geben wird, an dem alle Menschen diesen inneren Einblick erfahren werden. Unabhängig von ihren möglichen körperlichen Krankheiten.

 Das Wort Krankheit bedeutet im alltäglichen Verständnis eine Störung der normalen Funktion eines Organs oder Körperteils, auch des geistigen, seelischen Wohlbefindens. Das unsere Erde als ein erkranktes Wesen zu deuten ist, wird niemanden von uns bestreiten. Und wenn wir ganz genau hinschauen, erkennen wir die Menschen als Verursacher. Im Grunde also - mehr oder weniger - jeder von uns. Ob nun bewusst oder unbewusst haben wir uns hierbei gegen die kosmischen Gesetze gestellt.

Das wohl elementarste Gesetz des Kosmos ist die Homöostase. Die Homöostase ist ein für alle Lebewesen geltendes Prinzip, gegenüber sich verändernden Lebensbedingungen das erreichte Gleichgewicht zu erhalten bzw. wiederherzustellen[2]. Die sich hieraus ergebenden zwei Gesetze fasste die Theosophin Alice A. Bailey[3] zusammen:

Das primäre kosmische Gesetz ist Gleichgewicht durch Harmonie und das sekundäre kosmische Gesetz ist Gleichgewicht durch Konflikt[4]. So, wie es aussieht, haben wir das primäre Gesetz „Gleichgewicht durch Harmonie“ nicht ausreichend umgesetzt.

In diesem Sinne sehe ich uns jetzt an einem Zeit- und Wendepunkt angekommen, wo es für jeden von uns darum geht seinen zukünftigen Weg zu wählen. Bezeichnenderweise bedeutet das Wort Krise (griechisch krisis) Entscheidung, bzw. eine entgegenstehende Wendung. Es geht um die Entscheidung jedes Einzelnen von uns. Eine Entscheidung, die nur aus dem Herzen erfolgen sollte. Hierbei ist es allerdings erforderlich, dass wir uns mit vollster Bereitschaft mit unserem Wesenskern - unserer Göttlichkeit - identifizieren! Und das im Sinne einer bedingungslosen Hingabe der göttlichen Ordnung[5].

Liebe Freunde, aus dieser Sicht ist die momentane Weltkrise unsere große Chance! Was auch immer auf der oberflächlichen Ebene für Hintergründe für diese Krise ablaufen mögen, auf der geistigen, der Innenwelt, wirkt sie für uns als ein Gottesgeschenk. Sie nötigt uns gerade zu einer Innenschau. So grotesk sich es von außen betrachtet auch anmutet, haben wir weltweit gleichzeitig die große und einzigartige Chance, diese Krise für unsere finale Selbstfindung zu nutzen. Wie ich es bereits öfters beschrieben habe, entspricht diese Selbstfindung einem fundamentalen Wandel, einem Wandel, wo sich ein vom Verstand dominierter Mensch in ein herzdominiertes Gotteskind transformiert. Diese bewusst gewählte Entscheidung bewirkt, dass unser Wesenskern - zu der auch unsere Seele zählt - sich in all unseren Handlungen zeigt. Wie ich es selber immer wieder persönlich erfahren habe, kann sich hierbei ein inniges Gebet als außerordentlich wirksam erweisen.

Die große Herausforderung für jeden von uns wird wohl sein, nicht in die Angst[6] zu gehen, sondern uns anstelle dessen durch ehrliche Brüderlichkeit auszuweisen. Zweifelt nicht an den unbegrenzten Möglichkeiten Eures Schöpfungspotenzials. Die Grenzenlosigkeit unserer Schöpfungsmöglichkeiten beschreibt Max Tegmark sehr passend; Max Tegmark[7] ist Physikprofessor am berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT). Er zählt zu den internationalen Top-Spezialisten der Parallelwelten-Forschung. Nach Max Tegmarks lässt jede Entscheidung ein neues Universum entstehen. „Alles, was möglich ist, existiert[8]“, sagt er. Nach allem was ich weiß, hat er Recht. Es ist also letztlich eine Frage der Auswahl, unserer Auswahl. Entscheidet Euch und lasst damit ein Universum entstehen, dass von der Achtung für alles Lebendige[9] erfüllt ist und von der Liebe, die die ganze Welt zusammenhält.

Wenn Ihr tiefer eintauchen wollt, dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr bei meinem Online-Seminar mit André Göttler am Sonntag, dem 29. März dabei seid!!!
 
Hier könnt Ihr Euch anmelden:

https://www.quantenstark.de 
 
Me Agape

Euer


Dieter Broers


[1] Wobei diese Erkenntnis dazu führen sollte, einen anderen Weg einzuschlagen, nach dem Motto: Erkennen, Erlösen und Befreien.
[2] z.B. im Körperhaushalt, aber im übertragenen Sinne auch die Tendenz des Organismus, psychische Spannungen selbsttätig bzw. selbstregulierend auszugleichen.
[3] https://anthrowiki.at/Alice_Ann_Bailey
[4] Konflikt bedeutet das Aufeinanderprallen widerstreitender Konzepte oder Auffassungen. 
[5] Der un-personifizierten Allschöpfer/in -Ebene.
[6] Duden: Angst = Bedrohung
[7] https://en.wikipedia.org/wiki/Max_Tegmark
[8] https://www.welt.de/kultur/article152337968/Sind-wir-von-unsichtbaren-Parallelwelten-umgeben.html
[9] Wozu natürlich auch unsere Erde zählt.

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Dieser Artikel ist von Dieter Broers für Sie geschrieben und wurde am 20.03.2020 veröffentlicht
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